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Sonntag, 5. Februar 2012    07:29:46

Oberndorfer Filialkirche Sankt Georg

Weithin sichtbar und beherrschend steht das altehrwürdige Gotteshaus auf der Anhöhe von Oberndorf.

Sein massiver, schwerer Turm mit dem eingebauten Presbyterium (proesterlicher Altarraum) stammt wohl aus dem 11. Jahrhundert. Im Schenkungsbrief von Kaiser Heinrich II. vom Jahr 1009 wurden die Bamberger Bischöfe auch Grund- und Landesherren für Oberndorf. Sie gründeten hier eine Kirche mit Seelsorgestelle. Oberndorf dürfte damals auch schon Pfarrsitz gewesen sein. Eine Waldsassener Urkunde berichtet, dass im Jahr 1286 "Chunradus decanus in Oberndorf" (Konrad-Dekan) gewesen ist. Bald darauf (1364/1387) verlor Oberndorf seinen Pfarrsitz und wurde der neuen Pfarrei Kemnath einverleibt.

Im Inneren der Kirche:

sind vor allem die alten Fresken im Presbyterium beachtenswert. Während an den Wänden nur noch Bildreste der Apostel zu erkennen sind, sind in den Feldern des Kreuzrippengewölbes die vier Evangeliensymbole Engel, Adler, Stier und Löwe in rötlich braunen Färbungen noch gut erhalten.

Hinter dem Altar ist die hl.Katharina links dargestellt, wie sie zum Verhör vor dem Kaiser steht und rechts wie Engel Ihren Leichnam auf einer Bahre ins Katharinenkloster tragen.

Die Kirche hat:
Tauf- , Trau- und Sepulturrecht
3 Altäre, 3 Glocken, die Orgel stammt aus dem Jahre 1925,  120 Sitzplätze

Die Filialkirche Sankt Georg wird derzeit saniert.

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