Die Kinderschutzorganisation Preda ist ein jahrzehntelanger Partner der Fair Handelsorganisationen in Europa. In den Weltläden sind die getrockneten Mangos nicht wegzudenken. Pater Shay Cullen leistet besonders im Kinderschutzzentrum von Preda auf den Philippinen seit über 50 Jahren wertvolle Arbeit.
Bis zu vierzig Kinder und Jugendliche, die in die Prostitution oder Obdachlosigkeit geraten sind, werden im Therapiezentrum von Preda psychologisch betreut. Preda klagt zudem die Schuldigen an und leistet weltweit Aufklärungsarbeit. Armut gilt als eine der wesentlichen Ursachen für Kinderarbeit.
„Indem Sie fair gehandelte Produkte kaufen, könne Sie dazu beitragen, die Armut in den Entwicklungsländern zu reduzieren. Auch geben Sie den Menschen dort die Chance, selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, und zwar mit Würde und Stolz“, Pater Shay Cullen, Leiter von Preda.
Für Preda ist die weit verbreitete Armut der philippinischen Bevölkerung die Hauptursache für die sexuelle Ausbeutung von Kindern. Der Kinderhandel ist perfekt organisiert und nutzt die Armut und die oftmals ausweglos erscheinende Lage der Kleinbauern schamlos aus.
Der Faire Handel mit Mangos bietet in dieser Situation einen erfolgreichen Ausweg. Mit den kontinuierlichen Mehrpreiszahlungen für ihre Mangofrüchte können bereits tausende Familien einen gesicherten Lebensunterhalt erwirtschaften. Dies schafft die Voraussetzung für ein behütetes und sicheres zuhause für die Kinder. Mit dem Erlös eines großen Mangobaumes können z. B. die kompletten Schulkosten für zwei Kinder für ein Jahr gedeckt werden.
Wer nach dem Vortrag noch bleiben möchte: Wir zeigen einen rund 20- minütigen Film über die Arbeit von Preda und den Mango-Anbau sowie die Verarbeitung bei der Ernte.
Es ergeht herzliche Einladung an die Bevölkerung.



